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TuS Jahn Lindhorst
Basketball

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1.Herrenmannschaft

 Saison 2011/2012

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Jahrgänge 1990 u. älter

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Tobias Mennecke
Guard / Forward

Heinrich Gerhardt
Guard/ Forward

Oleg Burhanau
Guard / Forward

Andreas Herber
Forward

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Marcel Glaß
Forward

Marc Hamann
Forward

Tom Sandman
Guard

John Hartmann
Center

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Sebastian Glänzer
Center

Thorben Rasch
Guard /Forward

Alexander Weinert
Center

Christian Brennecke
Forward

 

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Julian Sädtler
Trainer

 

Lindhorster „Pistoleros“ nehmen Luthe ein
Gelungener Auftakt der 1. Herren des TuS Jahn Lindhorst in die neue Bezirksoberligasaison. Mit einer nahezu unglaublichen aus der Distanz setzte sich der TuS Jahn beim alten Rivalen TSV Luthe am Ende klar durch. Das Spiel der Damen in Luthe ist ausgefallen und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Auch das 2. Derby an diesem Tage ging an den TuS Jahn. In der Bezirksklasse gewann die 2. Mannschaft der Lindhorster gegen TSV Luthe II nach hartem Kampf mit 74:66.

Bezirksoberliga Herren: TSV Luthe – TuS Jahn Lindhorst 77:99 (44:45) Mit einer Wurfquote von 52%, einer Freiwurfquote von 81% und einer unglaublichen Dreierquote von 68% demonstrierte der TuS Jahn Lindhorst in seinem ersten Punktspiel seine Stärke und gewann nach einer ausgeglichenen 1. Halbzeit gegen einen starken TSV Luthe am Ende noch klar mit 99:77.Beim TuS fehlten in diesem Spiel mit Andreas Herber und Oleg Burhanau zwei Stammkräfte. Coach Julian Sädtler setzte dafür mit John Hartmann, Tom Sandmann, Marcel Glaß und Thorben Rasch drei Jugendspieler ein. Das Spiel entwickelte sich langsam. Den besseren Start hatte der Gastgeber ( 7:0 und 9:3). Mit drei von insgesamt 16 Dreiern gelang es dem TuS dann noch, das 1. Viertel (21:21) auszugleichen. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb das Spiel eng. „Wir haben in der 1. Halbzeit viel zu langsam gespielt“, bemängelte dann auch Sädtler das Auftreten seiner Mannschaft . Positiv bis dahin lediglich die Trefferquote, die vieles überdeckte. Das änderte sich dann nach der Halbzeitpause. Jetzt erhöhte der TuS sichtbar Tempo und Intensität im Abwehrverhalten. Die Center Glänzer, Weinert und Hartmann gewannen  jetzt immer öfter die Rebounds gegen ihre robusten Luther Antipoden  und leiteten die Fast-Breaks ein. Neben einer immer noch hervorragenden Trefferquote aus Mittel- und Ferndistanz kamen jetzt schnelle und leichte Punkte eben durch diese Schnellangriffe. So war dann auch das 3. Viertel das spielentscheidende. Es ging mit 28:12 an den TuS Jahn. Das Schlussviertel (26:21 für Lindhorst) war dann eher ein Auslaufen. Der TuS hatte seinen Gegner fest im Griff und ließ nichts mehr anbrennen. Besonders erfreulich war das Auftreten aller vier Jugendspieler. Sie lieferten allesamt eine hervorragende Partie. Topscorer Heinrich Gerhard erzielte 24 seiner 27 Punkte durch 8 verwandelte Dreier.Lindhorst: Gerhardt 27, Brenneke 16, Weinert 14, Hamann 11, Glaß 11, Glänzer 8, Hartmann 5, Rasch 5, Sandmann 2.

Spannung statt Klasse
Erst im letzten Viertel erreicht der TuS seine Form
Die Klasse der Derbys der vergangenen Jahre erreichte  das diesjährige Aufeinandertreffen der beiden besten Schaumburger Basketballmannschaften nicht. Dafür lebte das Spiel diesmal von der Spannung. Erst im Schlussviertel konnten sich die favorisierten Gäste absetzen. Bereits das zweite von bislang angesetzten drei Spielen in der Bezirksoberliga der Damen mit Beteiligung des TuS Jahn Lindhorst wurde abgesagt. Keine schöne Sache für den TuS Jahn, dessen neuformierte Mannschaft weiterhin kaum Spielpraxis sammeln kann.
Bezirksoberliga Herren: TV Bergkrug – TuS Jahn Lindhorst 69:86 ( 34:32)  Trotz des Erfolges war der TuS am Ende mit seiner Leistung unzufrieden. “Wir haben nur die ersten fünf Minuten und zum Teil im letzten Viertel so gespielt, wie wir uns das vorgenommen  und wie wir das erwartet haben“, resümierte Lindhorsts Abteilungsleiter Rainer Hempelt, „dazwischen war viel Hektik. Wir haben uns zu wenig bewegt und zu oft viel zu riskant agiert.“ So kam es, dass sich der TVB ab der 6. Spielminute sehr gut auf den Gegner eingestellt hatte. Die schnelle Lindhorster Führung war zum Viertelende egalisiert. Das 2. Viertel gehörte dann dem TVB, bei dem Daniel Winzker ruhig seine Fäden zog. Hätte man in diesem Abschnitt nicht allein 11 Freiwürfe vergeben, wäre wohl eine Vorentscheidung möglich gewesen. So konnte der TuS nach der Halbzeitpause zurück ins Spiel kommen. Zwar war immer noch vieles holperig und wenig durchdacht, doch traf man jetzt wieder besser. Die Aktionen unter dem Brett von Sebastian Glänzer sorgten dafür, dass das Spiel weiter eng blieb. Das Schlussviertel zeigte dann, warum Lindhorst als Favorit in dieses Spiel gegangen war. Jetzt wurde schneller und intelligenter gespielt und konzentrierter abgeschlossen. Mit 31.12 sicherten sich die Gäste dieses Viertel und damit den am Ende doch noch deutlichen Erfolg.
Lindhorst: Brennecke 20, Gerhardt 19, Glänzer 15, Hamann 10, Burhanau 8, Weinert 7, Herber 3, Rasch 2, Glaß.

TuS Herren überrennen Hoya im dritten Viertel
Sieg bringt die Tabellenspitze
Nach zwei Auswärtssiegen in Luthe und beim TV Bergkrug war das die Heimpremiere für die 1. Herren des TuS Jahn Lindhorst. Gegner war der Vorjahresdritte RV Hoya, der allerdings nur bis zur Halbzeitpause mithalten konnte. Mit drei Siegen setzten sich die Lindhorster an die Tabellenspitze.
Bezirksoberliga Herren: TuS Jahn Lindhorst – RV Hoya 101:71 (40:34) Mit einem 40:23 – Lauf im 3. Viertel entschied der TuS Jahn sein erstes Heimspiel der Saison vorzeitig. Bis dahin lagen die Gastgeber zwar immer in Führung, konnten sich aber nie richtig absetzten und so war das Spiel bei Halbzeit (40:34) noch absolut offen. Geschuldet war das auch einer teilweise zu laxen Abwehrarbeit, die den Gästen immer wieder leichte Körbe ermöglichte. Zum Glück hatten alle Angreifer an diesem Tage ein sicheres Händchen, so dass diese Schwäche nicht allzu sehr ins Gewicht viel. Besonders im 2. Viertel wurden diese Abwehrfehler dann vom RV Hoya doch  konsequenter ausgenutzt.  In dieser Phase schien der TuS zu wanken. Doch dann kam das 3. Viertel, in dem den Gastgebern in der Offensive so gut wie alles gelang. Mit in diesem Abschnitt allein 6 Dreiern und vielen Körben nach schönen Ballstafetten kam man auf ein Viertelresultat von 40:26. Das ist in vielen Spielen das Ergebnis einer ganzen Halbzeit. Der Widerstand der Gäste war damit gebrochen. Beide Mannschaften nahmen deutlich Geschwindigkeit heraus und so war es wieder einmal ein lockeres Auslaufen für den TuS Jahn. Neben den beiden Topscorern Christian Brenneke (31) und Heinrich Gerhardt (23) gefiel diesmal besonders Aufbauspieler Oleg Burhanau, der sehr viele gute Spielzüge einleitete und dazu immer Korbgefahr ausstrahlte. Insgesamt eine gute Mannschaftsleistung, bei der 5 Spieler zweistellig punkten konnten.
Lindhorst: Brenneke 31, Gerhardt 23, Weinert 15, Burhanau 14, Glänzer 11, Hamann 5, Herber 2, Sandmann, Glaß.

Einfach so “verdaddelt”....
TuS Jahn Herren verlieren noch nach großen Vorsprung

Bittere Heimniederlagen brachte das Wochenende in der Basketball-Bezirksoberliga für die 1. Herren des TuS Jahn Lindhorst
TuS Jahn Lindhorst – VfL Hameln  69:78 ( 46:36)  „Bei der diesjährigen Ausgeglichenheit der Liga kann man durchaus ein Spiel verlieren, auch ein Heimspiel. Aber dieses Spiel durfte man einfach nicht verlieren. Wer in der 26. Minute mit 21 Punkten führt und dann dem Gegner wie aus heiterem Himmel heraus einen  unglaublichen 27:0 – Lauf schenkt, der muss sich einiges fragen lassen,“ zeigt sich TuS Abteilungsleiter Rainer Hempelt nach dem Spiel fassungslos. Das Spiel begann ausgeglichen und ohne größere Höhepunkte. Im 2. Viertel traf dann Lindhorst besser und arbeitete sich eine 10-Punkte-Führung bis zur Pause heraus. Sehr gut wurde es dann nach dem Seitenwechsel. Jetzt lief das Angriffsspiel des TuS Jahn. Einige sehenswerte Aktionen waren dabei zu bestaunen. Bei einer 61:40 – Führung glaubt in der Halle niemand mehr an irgendeine Gefahr, Doch urplötzlich war alles wie abgeschnitten. Weder vorn noch hinter gelang dem TuS Nennenswertes. Der VfL  nutzte seine Chancen und schaffte am Ende noch das kaum für möglich Gehaltene.  Lindhorst::  Glänzer 19, Brenneke 17, Weinert 16, Mennecke 8, Rasch 5, Sädtler 2, Herber 2, Sandmann, Glaß.
 

Alan Iverson und nicht Dirk Nowitzki als Vorbild
Anfang 1997 begann Christian Brenneke beim TuS Jahn Lindhorst mit dem Basketball. Vorher hatte er schon einige Erfahrungen mit dem roten Ball als Streetballer gesammelt – war also kein absoluter Anfänger mehr. In der C-Jugend des TuS spielte er zusammen mit Andreas Herber, Sebastian Glänzer, Dominik Cwik, Lennart Marx, Rudi Forstner sowie Marcus Bugdol und gewann bis zur A-Jugend mehrere Bezirksmeisterschaften. In Lindhorst bezeichnete man diese Mannschaft später als die „Goldene Generation“. Fast alle Spieler schafften den Sprung in die erste Herrenmannschaft und mit ihr im Jahr 2003 den Aufstieg in die Oberliga.
Christian Brennecke kl0303
Christian Brenneke kam zum Basketball, weil er vom damaligen Boom angesteckt wurde. Vorher spielte er im Alter von sieben bis zwölf Jahre Tennis, suchte aber damals schon nach einer Mannschaftssportart und fand sie schließlich im Basketball. „Die Athletik, die Schnelligkeit und die Vielseitigkeit dieser Sportart sprach mich an, mehr als Fußball, den viele meiner Freunde spielten.“ Vorbilder waren Shaquille O`Neil oder später Alan Iverson aus der NBA.

Basketball war die richtige Sportart für ihn. Brenneke avancierte zum Führungsspieler und wurde von den Aktiven im TuS nicht weniger als sechsmal zum „Basketballer des Jahres“ gewählt. In der Oberliga wurde er zweimal bester Korbschütze und ebenfalls zweimal bester Dreipunktwerfer der Liga. Leider blieb er nicht von Verletzungen verschont. Wegen eines Kreuzbandrisses musste Brenneke ein Jahr mit dem Basketball aussetzen und zuletzt laborierte er an einer Achillessehnenreizung, die ihm erneut eine längere Pause bescherte.
Als Brenneke in Lemgo studierte, spielte er noch ein ganzes Jahr weiter in der Lindhorster Oberligamannschaft, entschloss sich aber dann doch nach langem Überlegen, besonders wegen der langen Fahrzeiten den TuS zu verlassen. Beim TV Lemgo war er dann ganz schnell der Spieler, der den Verein in die Oberliga führte und mit ihm dort auf Anhieb den 3. Platz erreichte. Der logische Wechsel zum Regionalligisten TSV Bielefeld scheiterte dann an seiner Achillessehnenblessur.
Nach Ausheilung dieser Verletzung spielt er jetzt wieder in Lindhorst. Da er aber inzwischen sein Studium abgeschlossen hat und im weit entfernten Melle beruflich gebunden ist, ist auch da ein Ende absehbar. „Auf Dauer kann man so eine Belastung mit den weiten Fahrten kaum leisten“, weiß Brenneke.
Einer der Höhepunkte in seinem Basketballleben war die Deutsche Meisterschaft im Streetball im Jahr 2009. Als Sieger in mehreren Qualifikationsturnieren qualifizierte er sich mit seiner Mannschaft für die Endrunde. In Münster holte man sich dann den Titel vor höher eingeschätzten Mannschaften aus Hamburg, Berlin oder Köln. Dieser Titel gab die Berechtigung für die Teilnahme an den „Moskau Open“ im Jahr 2010, der offenen russischen Meisterschaft, so etwas wie eine inoffizielle Weltmeisterschaft. Sechs Mannschaften aus den USA, Spanien, Litauen, Lettland und natürlich Russland waren am Start. Das Aus für den Deutschen Meister kam im Achtelfinale gegen den späteren Finalisten Lettland. „Der letzte Dreier verließ meine Hand den Bruchteil einer Sekunde zu spät, sonst wären wir der Sieger gewesen, aber es war schon eine großartige Sache, dabei gewesen zu sein“, blickt Brenneke zurück.

Lindhorst ganz schwach in Langenhagen
Die 2. Saisonniederlage kassierten die 1. Herren desTuS Jahn Lindhorst am Freitagabend beim SC Langenhagen. Zu keiner Phase des Spiels fand die mannschaft zu ihrem Spiel und unterlag nach der schwächsten Saisonleistung mit 64:78.
Bezirksoberliga Herren: SC Langenhagen – TuS Jahn Lindhorst 78:64 ( 30:34) Das, was der TuS Jahn an diesem Abend in Langenhagen ablieferte, hatte mit dem einer Spitzenmannschaft der Bezirksoberliga nichts gemein. Das Spiel krankte von Beginn an in Angriff und Abwehr. Während sich das Abwehrverhalten im 2. und 3. Viertel etwas verbesserte – diese beiden Viertel wurden dann auch vom TuS Jahn mit 16:12 und 18:14 gewonnen – blieb das Angriffsspiel weiter schwach, ideen- und farblos. Teilweise hatte man den Eindruck, dass da eine Altherrenmannschaft das Tempo des Angriffsspiel bestimmte. Immer wieder das gleiche Bild: Der Ball wurde – meist gemächlich – nach vor getragen und dann kam das Spiel zum Stehen. Ein schnelles Passspiel z.B. um die gegnerische Abwehr auseinander zu ziehen, war in den 40 Minuten maximal ein- bis zwei Mal zu beobachten. „Wo ist unser schnelles Angriffsspiel geblieben?“, fragte sich nicht nur der verletzt auf der Bank mitfiebernde Oleg Burhanau. So hatte es die Abwehr des SCL natürlich leicht, Lindhorster Korberfolge zu verhindern. „Offensichtlich war das so ein Tag, an dem niemand so recht seine Form gefunden hat“, sucht Kapitän Alexander Weinert eine Erklärung, „Wir haben das in den Pausen und in den Auszeiten durchaus erkannt und angesprochen – nur umgesetzt wurde davon so gut wie nichts.“ Im Schlussviertel  zeigte dann auch die Abwehr wieder die Schwächen auf, die im 1. Viertel bereits zu einem 10-Punkte –Rückstand geführt hatten. Damit war die Niederlage endgültig besiegelt. Körbe im Schlusssviertel wurden dann nur noch durch Einzelaktionen u.a. von Christian Brenneke erzielt.
Brenneke 22, Mennecke 19, Weinert 13, Hartmann 7, Herber 2, Cwik 1, Sandmann, Glass
 

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